Der Buddha im Pfarrhaus

Der Raum in dem wir seit nun einem Jahr zusammen meditieren, nennen wir das Rebberg Zendo. Zendo bedeutet “Raum wo Zen geübt” wird. Das Zendo liegt im Gewölbekeller des Pfarrhauses St. Sebastian. Früher als Lagerraum im Gebrauch, später gelegentlich als Kapelle oder Gruppenraum benutzt, dient der Raum nun der täglich darin stattfindenden Praxis des Zazen. Gestaltet ist der Raum im japanischen Stil, der Boden mit Tatami Strohmatten ausgelegt und schlicht gestaltet.

Zentral, an der Frontwand hängt eine Lithographie von Irma Bamert mit dem Titel “Ciel et Desert”. Irma Bamert, die selbst viele Jahre Zazen praktiziert hat, bringt hier auf ihre Weise die gelungene Verbindung der im Zentrum dargestellten Hostie und dem alles umschliessenden Kreis, der im Zen gern als Symbol verwendet wird.

Die Symbole im Zendo werden je nach Publikum etwas anders arrangiert. Der mittig angeordnete Altartisch ist meist neutral gestaltet. Bei den Gruppen der via integralis wird neben der Kerze, den Blumen und dem Räuchergefäss das Bruder-Klausen-Rad aufgestellt. Die Zen-Gruppen verwenden statt dessen eine Buddha Figur.

Jürgen Lembke stellt im Videobeitrag das Rebberg Zendo aus seiner Perspektive kurz vor.